FAQ zur Elektromobilität
Wozu haben Sie Fragen?
E-Auto
Ja, für die aktuelle Anzahl zugelassener E‑Autos gibt es genug Lademöglichkeiten. Allein Mark-E hat im Gebiet Hagen, Herdecke und Märkischer Kreis bereits über 500 Ladestationen gebaut - und es kommen laufend neue dazu. Sie können übrigens dabei mithelfen: Über unser Vorschlagstool können Sie Orte für Ladestationen vorschlagen.
In ganz Deutschland gibt es laut Bundesnetzagentur (Stand Mai 2025):etwa 128.000 normale Ladepunkte
und rund 39.000 Schnellladepunkte
Viele Unternehmen – wie Energieversorger, Tankstellen, Parkhäuser und Einkaufszentren – bauen die Ladeinfrastruktur weiter aus.
Zum Vergleich:
In Deutschland gibt es rund 14.450 Tankstellen für rund 49 Millionen PKW. Für die aktuell 1,5 Millionen E‑Autos gibt es über 100.000 Ladesäulen.Das kann man pauschal nicht sagen, denn es hängt von vielen Faktoren ab.
An einer Schnellladestation sind die meisten Elektroauto-Modelle bereits nach 20 Minuten schon wieder zu 80 % voll geladen.
An der heimischen Wallbox dauert es – je nach Modell und Ladeleistung – zwischen 2 und 6 Stunden bis das E-Auto wieder „voll im Saft steht“.Was beim Handy der Memory-Effekt ist bei Akkus fürs E‑Auto die Leistungsminderung, die nach hunderten von Ladungen/Entladungen eintreten kann. Eine Kapazität von 70 bis 80 % der ursprünglichen Akku-Leistung gilt bei E‑Autos als „kritische Leistungsgrenze“. Das bedeutet nicht, dass das E‑Auto dann nicht mehr gefahren werden kann. Es hat nur nicht mehr die ursprüngliche Reichweite.
Übrigens: Wenn Sie sich für ein gebrauchtes E‑Auto interessieren, gibt es zwischenzeitlich eine Reihe von Prüfstellen, die einen Batteriecheck durchführen.Bei einem E‑Auto ist das kein Grund zur Sorge, denn ein E‑Auto hat kein Standgas. Es verbraucht stehend fast keine Energie. Zusätzlich können Sie den Energieverbrauch reduzieren, indem Sie Heizung oder Klimaanlage drosseln und in den Eco-Modus wechseln. Viele Elektroautos haben zudem eine “Reichweitenreserve”, mit der Sie noch einige Kilometer bis zur nächsten Ladesäule fahren können.
Ladesäulen
Klicken auf unserer Karte von Ladenetz.de unten auf das Lupen-Symbol.
Oben auf der Karte erscheint nun ein Eingabefeld für Ihre Suche. Geben Sie die gewünschte Adresse ein und führen Sie die Suche aus, in dem Sie die Eingabe-Taste (Return/Enter) drücken.
Wenn Ihnen unmittelbar an der gesuchten Adresse keine Ladesäule angezeigt wird, können Sie den Kartenausschnitt über die +/–Buttons oder die Scrollfunktion der Maus anpassen, bis eine grüne Ortsmarke erscheint.
Klicken Sie auf das grüne Ortsmarken-Symbol für die Ladestation, zu der Sie fahren möchten.
Im angezeigten PopUp finden Sie Details zu der Ladestation. Neben der Anschrift oben finden Sie ein Routenplanungssymbol (sofern Sie die Ortungsdienste zugelassen haben, sehen Sie auch die Entfernung von Ihrem aktuellen Standort). Klicken Sie auf das Symbol für „Route“.
Im nun angezeigten PopUp sehen Sie mögliche Anwendungen, mit welchen Sie die Routenplanung vornehmen können. Klicken Sie darauf (z.B. Google Maps).
In der Kartenansicht (von z. B. Google Maps) ist die von Ihnen gewählte Ladestation bereits als Ziel eingetragen. Geben Sie Ihren Startpunkt ein und lassen Sie die Route berechnen.
Klicken Sie auf der Karte unten auf das Menü-Symbol (drei Striche)
Wählen Sie den Punkt Einstellungen, symbolisiert durch Schieberegler
Im angezeigten PopUp können Sie nun Optionen ein- und ausschalten, u.a.
Direktbezahlung
Steckertyp
Ladeleistung in kW
Anzeige von Ladesäulen aus dem Ladenetz, Anzeige von Roaming-Partnern
Gerne! Nutzen Sie dazu unser Vorschlagstool und helfen Sie mit, die Ladeinfrastruktur dort auszubauen, wo diese gebraucht wird.
DriveCard
Die App bietet Ihnen:
Ladestationen suchen, filtern und direkt zur Ladesäule navigieren – europaweit
Live-Status zu jeder Ladestation einsehen: Ist sie geöffnet? Ist sie belegt?
Infos zur Ladeleistung einsehen
Starten und bezahlen des Ladevorgangs per Ladekarte
Ladevorgang starten via QR-Code-Scanner
Favoritenliste anlegen
Übersicht zu allen Ladevorgängen
Die Zugangsdaten für die App sind die, die Sie bereits für das DriveCard-Portal haben. Im DriveCard-Portal haben Sie sich bei der Bestellung der DriveCard angemeldet.
Wir kooperieren hier mit unserem Partner Ladenetz.de. In der Lade-App unseres Partners Ladenetz.de finden Sie sämtliche Ladestationen im Verbund von Ladenetz.de: Das Netz, an dem Sie mit unserer DriveCard angeschlossen sind.
Wichtig: Bitte melden Sie sich als DriveCard-Kunde zuerst in der Lade-App mit Ihren Zugangsdaten an. Grund: Die App kann auch von Kunden ohne Ladekarte verwendet werden, allerdings sind die Preise für unsere DriveCard-Kunden günstiger.
Mit unserem Abrechnungsservice für E-Dienstwagen bieten wir Ihnen die ideale Lösung zur Erfassung und Abrechnung sämtlicher Ladevorgänge von Mitarbeitern – ob unterwegs, bei der Arbeit oder Zuhause. Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Wallbox
Das bedeutet, dass die Wallbox den gesetzlichen Anforderungen gerecht wird. Der § 14a EnWG regelt: Sogenannte „steuerbare Verbrauchseinrichtungen“ (wie z.B. Wallboxen) müssen sich dimmen lassen können.
Um eine Überlastung des lokalen Stromnetzes zu verhindern, darf der Netzbetreiber den Strombezug der steuerbaren Verbrauchseinrichtung vorübergehend reduzieren. Dies gilt jedoch ausschließlich für Geräte, die viel Leistung benötigen. Der „normale“ Haushaltsstrom ist nicht betroffen. Außerdem gilt: Dimmen ja, abschalten nein! Das heißt: Ihr E‑Auto wird weiter geladen.
Ihr Profit: Im Gegenzug reduzieren sich für Sie die Netzentgelte. Die genauen Regelungen zu Kostenverrechnung bzw. Rückerstattung können Sie bei Ihrem Netzbetreiber erfahren.
Wenn Sie Strom von Mark-E beziehen, brauchen Sie sich um nichts weiter zu kümmern. Der Netzbetreiber rechnet die reduzierten Netzentgelte mit uns ab und für Sie wird es dann günstiger.*
*Energielieferanten wie Mark-E sind gesetzlich verpflichtet den Preisvorteil 1:1 weiterzugeben.Nein, aufgrund des Starkstromanschlusses muss die Wallbox auf alle Fälle durch einen Fachbetrieb installiert werden. Wir empfehlen und bieten Ihnen eine fachgerechte und professionelle Installation bei Ihnen zu Hause.
Sie brauchen am Installationsort der Wallbox (Stellplatz, Carport, Garage) einen Starkstromanschluss, vergleichbar mit dem Herdanschluss in vielen Haushalten. Für Wallboxen mit 11 kW oder 22 kW Ladeleistung ist ein dreiphasiger Drehstromanschluss mit einer Spannung von 400 Volt erforderlich.
Pflicht ist die Absicherung der Wallbox mit einem FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter). Hat die Wallbox eine integrierte DC-Fehlerstromerkennung genügt ein FI-Schalter Typ A, sonst ist Typ B erforderlich. Idealerweise findet der Schalter Platz in Ihrem Zählerschrank bzw. Stromverteilerkasten.
Zudem kann ein Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) sinnvoll sein. Dieser schützt die Leistung zur Wallbox vor Überhitzung.
Wenn Sie eine „smarte“ Wallbox installieren möchten, benötigen Sie zudem eine Mobilfunk-/WLAN-Verbindung direkt an der Wallbox.
Mieter bzw. Besitzer von Eigentumswohnungen benötigen zudem vor der Installation die Zustimmung des Vermieters bzw. der Eigentümergemeinschaft. Bitte informieren Sie sich über die Rechtslage.
Vor der Installation muss die Wallbox beim Netzbetreiber angemeldet sowie ggf. genehmigt werden.
Keine Sorge: Unsere Partnerinstallateure kümmern sich um die fachgerechte Installation.
Die Gewährleistung beträgt 2 Jahre bei Privatkunden.
Flex Charge App
Um flexibel und damit kostengünstig laden zu können, muss die Steuerung der Ladevorgänge über die Flex Charge Strom App möglich sein. Dazu ist eine direkte Verbindung zum Elektroauto notwendig.
Voraussetzung ist natürlich die Installation der App und der Abschluss des Flex Charge Strom-Tarifs.
Bei der Anmeldung in der App werden die Fahrzeug-Zugangsdaten abgefragt, mit denen Sie sich in der App Ihres Fahrzeugherstellers einloggen.
Nach erfolgreicher Verbindung stehen alle Funktionen der Flex Charge App zur Verfügung. Das Laden der Daten Ihres E‑Autos kann aber etwas Zeit in Anspruch nehmen.Flex Charge Strom optimiert die Ladevorgänge mit Ihrer Wallbox daheim. Damit Ihre Ladevorgänge im Flex Modus richtig erfasst werden können und Sie kostenoptimiert laden können, muss bei Start jedes Ladevorgangs abgeglichen werden, ob das E‑Auto bei Ihnen zu Hause steht. Der Abgleich geschieht automatisch über die von deinem Auto übermittelten Standortdaten.
Die Flex Charge Strom App kommuniziert mit Ihrem E‑Auto. Die App teilt Ihrem Auto bzw. Ihrer Wallbox mit, wann ein Ladevorgang gestartet und gestoppt werden soll.
Durch fortlaufende Optimierung sucht die Flex Charge Strom App den günstigsten Zeitpunkt, um das E‑Auto zu laden.Ja. Im Hauptbildschirm der Flex Charge Strom App können Sie zwischen folgenden Ladeoptionen wechseln:
Flex (kostenoptimiertes Laden mit Steuerung durch die App)
Sofort
Das Laden im Flex Modus kann gestoppt werden, in dem Sie die Abfahrtzeiten deaktivieren. Dann wird Ihr E‑Auto sofort vollgeladen.
Sie können beliebig viele E‑Autos mit der Flex Charge Strom App verbinden und steuern.
Bitte beachten Sie: Wenn Sie mehrere E‑Autos desselben Herstellers besitzen, ist es wichtig, dass die E‑Autos alle im gleichen Account der Hersteller-App hinterlegt sind.Nein, ein E‑Auto kann nur mit einem Account verbunden werden.
Wenn Sie die Flex Charge Strom App auf mehreren Endgeräten (z.B. auf zwei unterschiedlichen Smartphones) nutzen möchten, ist das möglich. Beachten Sie aber, dass auf allen Endgeräten derselbe Account und Login verwendet wird. Zusätzlich möchten wir darauf hinweisen, dass es bei der Nutzung auf mehreren Geräten zu Synchronisationsproblemen kommen kann.
THG-Quote
Das hat seit 2022 keine Auswirkungen auf die Prämie.
Überprüfung
fairnergy prüft die Unterlagen und reicht diese beim Umweltbundesamt ein.Zertifikatserstellung
Das Umweltbundesamt stellt ein Zertifikat für die eingesparten Emissionen aus.Quotenhandel
Dieses Zertifikat verkauft fairnergy an quotenverpflichtete Unternehmen.Prämie
Sie erhalten den Ertrag bzw. der Erlös geht zu den von Ihnen bestimmten Anteilen an das Projekt, das Sie mit Ihrer Quote unterstützen möchten.
Spätestens 10 Tage nach Vermarktung Ihrer Quote wird der Betrag auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen (bzw. bei Geschäftskunden gutgeschrieben).
Dies kann jedoch einige Zeit dauern. Grund dafür ist u.a. die 14-tägige Widerrufsfrist, die unser Partner zunächst abwartet, bevor er Ihr Elektroauto beim Umweltbundesamt (UBA) meldet. Denn nach der Registrierung beim UBA ist ein Widerruf nicht mehr möglich.Die vertragliche Laufzeit bei fairnergy beträgt ein Jahr. Danach können Sie einfach den Besitz des Elektroautos bestätigen, wenn Sie im Folgejahr wieder am THG-Quoten-Handel teilnehmen möchten.
Verpflichtet sind Unternehmen, die Kraftstoffe vertreiben, i.d.R. sind das die Mineralölkonzerne. Sie müssen die Treibhausgasemissionen, die bei der Herstellung und Nutzung ihrer Produkte entstehen, senken. Dies können sie durch den Einsatz von Biokraftstoffen möglich machen, aber auch durch den Erwerb von Zertifikaten aus dem THG-Quotenhandel.
Grundlage für die Quote bildet der jährliche Gesamtabsatz an Otto- und Dieselkraftstoff eines Unternehmens.Die Quote zur Senkung der Emissionen für das Jahr 2025 beträgt 10,6%. Grundlage für die Quote bildet der jährliche Gesamtabsatz an Otto- und Dieselkraftstoff eines Unternehmens.
Grundlage für die Berechnung der Einsparungen von Treibhausgasen (THG) bildet ein Referenzwert. Die Gesamtabsatzmenge eines Mineralölunternehmens wird dazu mit einer Art „Durchschnitts-Treibhausgas-Ausstoß“ fossiler Kraftstoffe multipliziert:
Referenzwert = Durchschnittsausstoß x Absatzmenge
Der Referenzwert macht deutlich, in welchem Umfang das Unternehmen THG-Emissionen verursacht hätte, wenn die in den Verkehr gebrachten Kraftstoffe voll und ganz fossiler Herkunft gewesen wären.
Die tatsächlichen THG-Emissionen eines Unternehmens berechnen sich dann jeweils nach den Ausstoß-Werten für die jeweiligen Biokraftstoffe, die ein Unternehmen zur Erreichung der Sparziele den Kraftstoffen hinzugefügt hat. Biodiesel, zum Beispiel aus Abfall, verursacht rund 80 Prozent weniger Emissionen als rein fossiler Kraftstoff. Hat das Unternehmen bei gleicher Absatzmenge mehr Biokraftstoffe genutzt, verringert sich zwangsläufig die Emissionsquote.
Positiv auf die tatsächlichen THG-Emissionen wirken sich außerdem erworbene Einsparungen aus, die zum Beispiel durch strombasierte Kraftstoffe oder Elektromobilität erreicht wurden.
Ziel ist es, dass das Unternehmen mit seinen tatsächlichen THG-Emissionen im Jahr 2025 10,6% unter dem Referenzwert liegt.Nein. Mit der Treibhausgasminderungsquote sorgt der Gesetzgeber mithilfe eines Systems, das finanzielle Anreize zugunsten „grüner“ Mobilität setzt, für mehr Klimaschutz im Verkehrssektor.
Finanzielle Anreize sind i.d.R. sehr wirkungsvoll. So wird mit einem marktwirtschaftlichen Instrument eine wichtiger Beitrag zur Energie- und Verkehrswende geleistet.
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Noch offene Fragen?
Kontaktieren Sie uns gerne. Wir beantworten all Ihre Fragen rund um das Thema Elektromobilität.
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