Direktvermarktung

Für Ihre Erneuerbare Energien Anlagen

Bei der Direktvermarktung verkaufen Sie als Anlagenbetreiber Ihren Strom an uns als Direktvermarkter. Wir übernehmen dann für Sie die Vermarktung an der Strombörse.

Das bedeutet für Sie als Anlagenbetreiber

Interessiert? – Dann können Sie hier ganz einfach online Ihre Direktvermarktung bei uns beauftagen.

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Wie das im Detail funktioniert, lesen Sie in unserer  Schritt für Schritt-Anleitung

Ihre Vorteile bei Mark-E

  • Schnelle und unkomplizierte Abwicklung
  • Gleichbleibende Dienstleistungsentgelte: Für Sie planbare Ausgaben
  • Persönlicher Ansprechpartner

Mark-E in Kürze

Mit Mark-E setzen Sie auf einen Partner, der mit über 100 Jahren Erfahrung im Energiemarkt konsequent innovative Energielösungen für das nächste Jahrhundert mitgestaltet. Das Unternehmen mit Sitz in Hagen (Westf.) ist zu mehr als 80 % in kommunalem Besitz und  deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Erzeugung bis zum Vertrieb. Im Geschäftsfeld Energiehandel ist das Unternehmen bereits seit 2012 in der Direktvermarktung aktiv. Heute verfügen wir über ein konstantes Portfolio von rund 1.000 MW Anlagenleistung. Unsere Direktvermarktung in Zahlen:

  • 892 Anlagen
  • 983.347 vermarktete kW
  • 590 zufriedene Kunden

Und bald auch Ihre Anlage(n)?

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Fernsteuerbarkeit

Das EEG 2014 hat festgelegt, dass alle Anlagen in der Direktvermarktung  fernsteuerbar sein müssen.

Dies ist notwendig, damit der Direktvermarkter jederzeit die Ist-Einspeisewerte abrufen kann, um gegebenenfalls die Einspeiseleistung entsprechend zu reduzieren.

Mark-E unterstützt Sie bei der Realisierung der Fernsteuerbarkeit. Mit über 40 Partnern gewährleisten wir höchste Kompatibilität. Zu unseren Partner zählen u.a.: be4energy, BeBa, emsys, ENcome, Enerserve; EnviaM, LEAD.TEC, meteocontrol, Pohlen-Solar, Protea,  Servicezeit, Solarlog, SPIE, Wierig, Zebotec, uvm.

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Fragen zur Direktvermarktung? - Ihr Mark-E Team antwortet

Direktvermarktung allgemein

Was ist Direktvermarktung?

Das bedeutet, dass der Anlagenbetreiber seinen Strom an der Strombörse vermarkten muss. Die Vermarktung an der Strombörse übernimmt der Direktvermarkter für ihn. Dazu muss seine Anlage fernsteuerbar sein.

Der Betreiber erhält einerseits von seinem zuständigen Netzbetreiber eine Marktprämie und andererseits vom Direktvermarkter den Verkaufserlös der anlagenspezifischen Stromproduktion, welcher an der Börse erzielt werden konnte. Da dem Anlagenbetreiber die Arbeit von dem Direktvermarkter vollständig abgenommen wird, erhält dieser als Dienstleister einen kleinen Teil des Ertrags (Dienstleistungsentgelt).

Eine regenerative Anlage zur Stromerzeugung, die eine Leistung von 100 kW oder mehr aufweist und nach dem 01.01.2016 in Betrieb genommen wurde, ist zur Direktvermarktung verpflichtet.

Welche Anlagen sind zur Direktvermarktung geeignet/verpflichtet?

Geeignet sind Erneuerbare-Energien-Anlagen die

  • eine installierte Leistung ab 100 kW(p) aufweisen und
  • ab dem 01.01.2016 in Betrieb genommen wurden.

Zusätzlich sind nur Anlagen zur Direktvermarktung geeignet, die mit einer Fernwirktechnik ausgestattet werden.

Anlagen, die eine Leistung von 100 kW oder mehr aufweisen und nach dem 01.01.2016 in Betrieb genommen wurden, sind zur Direktvermarktung verpflichtet.

Welche Fristen sind bei der Anmeldung einer Erneuerbaren-Anlage einzuhalten?
  • Neuanlage (Anlage noch nicht im Betrieb)
    Das Anmeldedatum darf nur ein Monatserster sein. Das Eingangsdatum muss mindestens 1 Monat vor dem Anmeldedatum liegen.
  • Bestandsanlage ohne Direktvermarktung
    Das Anmeldedatum darf nur ein Monatserster sein. Das Eingangsdatum muss spätestens der 5. Werktag vor dem Anmeldedatum sein.
  • Bestandsanlage in Direktvermarktung
    Das früheste Anmeldedatum ist 10 Werktage in der Zukunft.
Wo und wie vermarkten Sie meinen Strom?

Wir vermarkten den Strom an der EPEX-Spot. Dies geschieht 15-Minuten-scharf durch unsere Händler. Diese haben ihren Sitz im Frontoffice des Energiehandels der Mark-E in Hagen (Westf.).

Wie erhalte ich Zugriff auf das Betreiberportal der Mark-E?

Sie finden das Portal unter:

https://dvportal.energymeteo.com/marke/

Ihr Benutzername ist in der Regel Ihre bei uns angegebene E-Mail Adresse.

Ab wann erhalte ich die erste Abrechnung und Auszahlung von der Mark-E?

Bei der Direktvermarktung wird immer ein vollständiger Monat abgerechnet. Startet die Direktvermarktung Ihrer Anlage am 01.01. eines Jahres, so erhalten Sie Ihre erste Abrechnung zum 15.02.

Hier finden Sie eine

Abrechnungserläuterung

Sind meine Daten geschützt?

Die Sicherheit deiner Daten hat für uns oberste Priorität. Wir halten uns an die Vorgaben, die die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) macht. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter www.mark-e.de/datenschutz

Für die Online-Direktvermarktung von Anlagen bis 750 kW

Wer kann die Direktvermarktung online nutzen?

Der Online-Tarif ist speziell für Kleinst-/Klein-PV und KWK-Anlagen, die eine Leistung bis 750 kW aufweisen.

Besteht die Möglichkeit, eine Erneuerbare-Energien-Anlage mit Eigenverbrauch über die Mark-E direkt zu vermarkten?

Ja, diese Option besteht. Die Mark-E vergütet Ihnen dann nur den Strom, den Ihre Anlage ins öffentliche Netz einspeist. Das Dienstleistungsentgelt verändert sich hierbei nicht.

Welche Vorteile habe ich bei der Online Direktvermarktung bei Mark-E?
  • schnelle unkomplizierte Abwicklung
  • planbare Ausgaben für Sie (Preissicherheit), da gleichbleibende Dienstleistungsentgelte
  • Anmeldung beim Netzbetreiber durch Mark-E
  • tagtägliche Vermarktung Ihrer Anlage durch unsere Händler am Strommarkt
  • tägliche Prognoseerstellung durch uns und eine einfache Abrechnung
  • Übernahme des Risikos für die Ausgleichsenergiekosten
    (Diese kommen durch Abweichungen in der Verlässlichkeit der Stromerzeugung zustande)
  • Zugang zu einem von uns bereitgestellten Kundenportal (auf Wunsch): transparente Informationen und Meldungen zu Ihrer Anlage
  • Persönliche Ansprechpartner bei Fragen
Was genau passiert, wenn ich die Online Direktvermarktung bei Mark-E abschließe?

Unsere Online-Direktvermartung ist in 3 Schritten erledigt

Schritt 1:
Geben Sie bitte die Adresse www.mark-e.de/direktvermarktung in Ihren Browser ein und füllen das dort hinterlegte Formular mit Ihren Anlagenstammdaten aus.

Schritt 2:
Wir übernehmen Ihre online eingegebenen Stammdaten und senden Ihnen eine E-Mail mit Ihrem Vertrag sowie dem Formular zur Erstanmeldung zu. Diese Daten prüfen und unterzeichnen Sie bitte und leiten sie an uns per Mail zurück. Wir kümmern uns dann um die Anmeldung bei Ihrem Verteilnetzbetreiber.

Schritt 3:
Anschließend erhalten Sie von uns eine Erklärung zur Fernsteuerbarkeit, welche Sie bitte ausfüllen und an uns zurücksenden. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Ihre Anlage fernsteuerbar ist. Hierfür beauftragen Sie bitte einen entsprechenden Dienstleister. Vom Dienstleister erhalten Sie einen Einbaubeleg über seine Tätigkeit. Diesen senden sie bitte ebenfalls per Mail an uns zurück.

Welches Vertragsmodell nutzen Sie?

Schließen Sie bei uns einen Direktvermarktungsvertrag ab, rechnen wir Sie im zwei-Strom-Modell ab. Das bedeutet, dass Sie die Marktprämie monatlich von Ihrem zuständigen Netzbetreiber erhalten, während Sie von uns die Verkaufserlöse (Marktwert), abzüglich des von uns erhobenen Dienstleistungsentgelts, für den von Ihnen produzierten Strom erhalten.

Was muss ich für die Fernsteuerbarkeit tun?

Die gesetzlichen Reglungen sehen vor, dass Sie die Fernsteuerbarkeit Ihrer Anlage bereitstellen. Deshalb haben Sie die Aufgabe, einen dafür zuständigen Techniker zu kontaktieren und die Anbindung an das virtuelle Kraftwerk der Mark-E zu beauftragen. (Planen Sie  daher also einmalige Kosten zur Herstellung der Fernsteuerbarkeit ein)

Um eine reibungslose Anmeldung zu ermöglichen:
Lassen Sie uns bitte so schnell wie möglich alle relevanten Unterlagen, wie Fernsteuerbarkeitserklärung, Fernsteuerbarkeitseinbaubeleg und (wenn diese vorliegt) eine Projektnummer Ihrer Anlage, zukommen.

Hier finden Sie ein Muster für den Einbaubeleg der Fernsteuerbarkeit, den Sie sich von Ihrem zuständigen Installateur/Solateuer erhalten.

Einbaubeleg

Was ist die Marktlokations-ID und wo finde ich sie?

Die Marktlokations-ID, kurz MaLo-ID, löst den Zählpunkt der Erneuerbaren-Energien Anlagen ab. Die Malo besteht im Vergleich zum Zählpunkt (DE+33 Zeichen) nur noch aus 11 Ziffern. Diese Marktlokation definiert nur den bilanziellen Punkt, an dem die erzeugte Energie ins Netz eingespeist wird und soll zudem die Marktkommunikation vereinfachen. Die MaLo finden Sie meist in den schriftlichen Dokumenten die Sie von Ihrem zuständigen Netzbetreiber erhalten. Werden Sie bereits von uns direktvermarktet, finden Sie Ihre Marktlokations-ID auch immer auf unserer Abrechnung.

Was ist die Projektnummer/Registriernummer und wo finde ich sie?

Wenn Sie im Begriff sind eine neue Anlage zu bauen und beantragen dementsprechend einen Netzzugang, so wird Ihrer Anlage vom Netzbetreiber eine eindeutige Projektnummer bzw. Registriernummer zugeordnet. Diese Projekt-/Registriernummer wird für die Anmeldung Ihrer Erneuerbaren-Energien-Anlage zur Direktvermarktung immer häufiger vom Netzbetreiber angefordert.

Die Projektnummer finden Sie meist auf Ihrer Netzzugangsgenehmigung. Zusätzlich vergibt auch die Bundesnetzagentur eine Registriernummer, die für die Anmeldung zur Direktvermarktung allerdings nicht von Bedeutung ist.

Wie kann ich meinen anzulegenden Wert berechnen (Aufdach-Photovoltaik)?

Zur Berechnung des anzulegenden Wertes gehen Sie bitte auf die Seite der Bundesnetzagentur unter

Bundesnetzagentur -> Elektrizität und Gas -> EEG-Re­gis­ter­da­ten und -För­der­sät­ze

Welche Verpflichtungen entstehen aus dem Vertrag für mich?
  • Sie verpflichten sich, dass alle Pflichten und gesetzlichen Voraussetzungen des EEG’s eingehalten werden.
  • Sie verpflichten sich, uns umgehend und unaufgefordert mitzuteilen:
    • alle anlagenspezifischen Besonderheiten
    • alle den Vertrag betreffende Umstände,  u.a. Wartungs-, Instandsetzungsmaßnahmen, etc. …
    • alle Auflagen/Bestimmungen, regelmäßige Abschaltungen, Leistungsreduzierungen
    • Veränderungen bzw. der Wegfall gesetzlicher Voraussetzungen für die Direktvermarktung sowie sonstiger Voraussetzungen, die die Durchführung des Vertrags beeinträchtigen.
    • Veräußerung Ihrer Anlage an einen Dritten: Teilen Sie uns dies mindestens 2 Monate im Voraus mit.
  • sowie die Mitteilung aller weiteren Veränderungen

Für die Direktvermarktung großer Anlagen ab 750 kW

Was benötigen Sie für eine individuelle Bewertung Ihrer Anlage?
  • 15-Minuten scharfe Lastgänge
  • Anlagentyp
  • Installierte Leistung
  • Koordinaten Ihrer Anlagen
  • Inbetriebnahmedatum
  • EEG-Anlagenschlüssel
  • Kurze Auflistung über Besonderheiten der Anlage: Abschaltung, Nachtabsenkung …
Wie berechnet sich Ihr Dienstleistungsentgelt?

Die Höhe des Dienstleistungsentgelts ist ein Abbild der so genannten Anlagenperformance.

Performance Anlage =EPEX-Spotpreise technologiescharfer volumeng.Mittelwert – Monatsmarktwert

Speist eine Anlage überdurchschnittlich viel zu Zeiten hoher Spotmarktpreise ein, mündet dies in einer guten Anlagenperformance und somit in einem geringen Dienstleistungsentgelt. Im Umkehrschluss ist die Anlagenperformance niedriger und das Dienstleistungsentgelt höher, wenn die Anlage zu Zeiten einspeist wenn die Spotmarktpreise niedrig sind.

In gewissen Fällen profitieren Anlagenbetreiber durch diese Herangehensweise sogar von negativen Dienstleistungsentgelten.

Mit der Bewertung viertelstundenscharfer Lastgangdaten wird gemäß dieser Überlegung das Einspeiseverhalten einer Einzelanlage im Vergleich zu allen anderen Anlagen dieser Energieart in Deutschland untersucht. Neuanlagen, die noch nicht anhand von historischen Lastgangdaten analysiert werden können, erhalten eine Bewertung anhand eines Standortvergleichsverfahrens.

Welche Einflussfaktoren wirken auf den Energieertrag Ihrer Anlage?
  • standortbedingter Energieertrag (Windhöffigkeit, Anlagenausrichtung)
  • technische Anlagendaten
  • Verfügbarkeit Ihrer Anlage
Welche Einflussfaktoren wirken auf die Anlagenperformance meiner Anlage und damit auf das Dienstleistungsentgelt?
  • Marktwertdifferenzen
  • netzbedingte Abregelungen (Einspeisemanagement-EinsMan/Eisman)
  • Nachtabsenkungen (z.B. durch Fledermaus-Schutz)
Was sind Einsman-Abschaltungen?

Einsman-Abschaltungen, auch Einspeisemanagement genannt, sind netzbedingte Abschaltungen. Wenn zu viel Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt wird, können einzelne Abschnitte eines Verteil- oder Übertragungsnetzes überlasten. Da die Versorgungssicherheit durch diese Engpässe bedroht ist und der Netzbetreiber dafür zu sorgen hat, dass die Stromnetze stabil bleiben, wird ihm das Recht eingeräumt, Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) zu regeln und eventuell abzuschalten. Diese Maßnahmen verhindern dann eine Überlastung des Stromnetzes.

Betreiber der EE-Anlagen werden für das Einspeisemanagement ihrer Anlagen vom Verteilnetzbetreiber entschädigt. Die entstandenen Kosten werden dann auf die Netznutzungsentgelte umgelegt.

Was sind Marktbedingte Abregelungen?

Weht viel Wind oder gibt es viele Sonnenstunden, laufen die Windkraft- und die Photovoltaik Anlagen auf Hochtouren. Das bedeutet auch, dass die Strompreise am Markt sehr niedrig sind, da viel Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird. Der Direktvermarkter kann sich dann dazu entscheiden diese Anlage abzuschalten um mit der Anlage keine noch höheren Verluste zu erzielen.

Was ist die 6-Stunden-Regel bzw. was sagt §51 des EEGs aus?

Das EEG 2017 sieht vor, die Förderung der Erneuerbaren-Energien-Anlagen auszusetzen, sobald die Strompreise am Day-Ahead-Markt der Börse in mindestens sechs aufeinanderfolgenden Stunden negativ sind. Tritt dieser Fall ein, erhalten die Anlagen rückwirkend, ab der ersten Stunde mit negativen Spotpreisen keine Marktprämie mehr. Wenn die Anlage trotz Negativpreisen Strom ins Netz einspeist, ist der Anlagenbetreiber dem Netzbetreiber gegenüber verpflichtet, die Stromenge mitteilen, die für den Negativpreiszeitraum eingespeist wurde.

Diese Regelung gilt nicht für:

  • Anlagen mit einem Inbetriebnahmedatum vor dem 01.01.2016
  • Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von weniger als 3 MW
  • Pilotwindanlagen an Land und auf See
  • Alle anderen Anlagen (z.B. Photovoltaik, BHKW) mit einer installierten Leistung von weniger als 500kW