Strompreise weiter stabil - Gaspreis-Anpassung notwendig

Preis-Anpassung zum 01.09.2022 unumgänglich - Kunden sollten Abschläge anpassen

Aufgrund der langfristigen Beschaffungsstrategie der Mark-E können wir die Strompreise für Bestandskunden weiterhin stabil halten. Weiterhin profitieren unsere Kunden in vollem Umfang von dem Wegfall der EEG-Umlage zum 1. Juli. Trotz der langfristigen Beschaffungsstrategie müssen die Gaspreise aufgrund explodierender Beschaffungskosten zum 1. September 2022 angepasst werden.

Stabile Preise für Bestandskunden seit 2020

Seit längerem hatte Mark-E aufgrund seiner langfristigen Beschaffungsstrategie die Strompreise für seine Bestandskunden stabil halten können. Mit Wirkung zum 1. Juli 2022 senkte der regionale Energiedienstleister die Strompreise sogar. 

Weitere Informationen zum Wegfall der EEG-Umlage

 

Zur  Gaspreisentwicklung

Die ebenfalls langfristige Gasbeschaffungsstrategie von Mark-E dagegen kann die stetig preiserhöhenden Effekte nicht mehr auffangen. Mark-E hat allerdings die Gaspreise so lange stabil halten können, dass Sie für die Heizperiode im Frühjahr 2022 noch von den günstigeren Tarifen profitierten. 

Seit Beginn des vergangenen Jahres haben sie jedoch die Großhandelspreise für Gas fast verfünffacht (Quelle: BDEW). Mark-E muss daher mit Wirkung zum 1. September 2022 eine Erhöhung der Preise vornehmen.

Das bedeutet für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Tarif „Komfort Gas“ beispielsweise im Monat 41,67 Euro (brutto) oder ca. 26,9 Prozent mehr für Gas. Auch die Gaspreise für Gewerbekunden sowie in den Sondertarifen der Mark-E erhöhen sich entsprechend. Alle betroffenen Kunden der Mark-E werden in  den kommenden Tagen über die Preiserhöhungen in den Gastarifen per Brief informiert.

 

Grundversorgung mit Komfort Gas ab 01.09.2022

Verbrauch bis 3.276 kWh

NettoBrutto
(inkl. 19% USt)
Grundpreis pro Jahr33,00 €39,27 €
Arbeitspreis pro kWh 11,19 Ct.13,32 Ct.

 

Grundversorgung mit Komfort Gas ab 01.09.2022

Verbrauch ab 3.277 kWh

NettoBrutto
(inkl. 19% USt)
Grundpreis pro Jahr90,00 €107,10 €
Arbeitspreis pro kWh 9,45 Ct.11,25 Ct.

 

Seit längerem hatte Mark-E aufgrund seiner langfristigen Beschaffungsstrategie die Strompreise für seine Bestandskunden stabil halten können. Mit Wirkung zum 1. Juli 2022 senkte der regionale Energiedienstleister die Strompreise sogar. 

Weitere Informationen zum Wegfall der EEG-Umlage

 

Zur Gaspreisentwicklung

Die ebenfalls langfristige Gasbeschaffungsstrategie von Mark-E kann dagegen die stetig preiserhöhenden Effekte nicht mehr kompensieren. Mark-E hat allerdings die Gaspreise so lange stabil halten können, dass die Kunden in der Heizperiode im Frühjahr 2022 noch von den günstigeren Tarifen profitierten. 

Seit Beginn des vergangenen Jahres haben sie jedoch die Großhandelspreise für Gas fast verfünffacht (Quelle: BDEW). Mark-E muss daher mit Wirkung zum 1. September 2022 eine Erhöhung der Preise vornehmen.

Das bedeutet für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Tarif „Komfort Gas“ beispielsweise im Monat 41,67 Euro (brutto) oder ca. 26,9 Prozent mehr für Gas. Auch die Gaspreise für Gewerbekunden sowie in den Sondertarifen der Mark-E erhöhen sich entsprechend. Alle betroffenen Kunden der Mark-E werden in  den kommenden Tagen über die Preiserhöhungen in den Gastarifen per Brief informiert.

Für den Grundversorgungstarif „Komfort Gas“ beträgt der Gaspreis ab 01.09.2022

  • für Kunden mit einem Jahresverbrauch bis maximal 3.276 kWh 13,32 Cent/kWh (brutto).
  • für Kunden mit einem Jahresverbrauch ab 3.277 kWh 11,25 Cent/kWh (brutto).

 

Empfehlung: Abschläge für Gas vorsorglich anpassen

Mark-E empfiehlt allen Gaskunden nachdrücklich, die monatlichen Abschlagszahlungen nach oben anzupassen. So können Sie möglichen größere Nachzahlungen im Zuge der Jahresabrechnung vermeiden oder zumindest abfedern. Für eine Stichtagsgenaue Abrechnung können Sie uns auch gern zum Ihren Zählerstand zum 31.08.2022 mitteilen.

So können Sie Ihre Abschlagänderung vornehmen:

  • Im Online Center für Kunden
    einfach einmal registrieren und alles rund um den Strom- und Gasvertrag jederzeit erledigen können: Von Abschlagszahlung bis Zählerstand.
    Zum Online-Kunden-Center

Natürlich ist auch eine persönliche Beratung in den Kundenbüros der Mark-E in Hagen und in der Region möglich. Dies geht jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Hier können Sie einen Termin anfragen:
Terminvereinbarungsanfrage Mark-E Forum

 

Zählerstand per WhatsApp übermitteln

Für eine stichtagsgenaue Abrechnung Ihrer Verbräuche können Sie gern den/die Gaszähler ablesen.  So können Sie uns Ihren Zählerstand bzw. Ihre Zählerstände per WhatsApp übermitteln. 

  • fügen Sie Mark-E als neuen Kontakt in Ihrer Kontaktliste mit der Nummer 02331 123 29881 hinzu
  • starten Sie einen Chat wählen Sie die Option „Zählerstandsablesung“
  • geben Sie Ihre Geschäftspartnernummer ein
  • tippen Sie den Zählerstand ein oder machen Sie ein Foto und senden es via WhatsApp. Auf dem Foto sollten die Zählernummer und Verbrauchsanzeige gut erkennbar sein.

Mark-E Whats-App-Kontakt laden
Scannen Sie einfach mit Ihrem Smartphone diesen QR-Code, um Mark-E zu Ihren Whats-App-Kontakten hinzuzufügen.

 

Sie haben WhatsApp nicht auf dem Smartphone?

Hier können Sie die App herunterladen:

 

Antworten auf Fragen zum Gaspreis

Warum steigen die Preise beim Gas so stark?

Bereits vor dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine sind die Preise für Energieträger an den Weltmärkten enorm gestiegen. Dies hatte auch mit einem „Nachholeffekt“ der Weltwirtschaft aufgrund der schwindenden Bedeutung der Corona-Pandemie für das Wirtschaftsleben zu tun. Nach dem Lockdown entstand eine deutlich höhere Nachfrage, vor allem nach Erdgas. Dies ließ die Preise schon vor dem Start Kriegs in der Ukraine steigen.

Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine und den damit verbundenen Maßnahmen der Politik ist die Unsicherheit vor allem in Bezug auf die Gasversorgung groß. Deutschland bezieht einen großen Teil seines Erdgases aus Russland. Doch der Krieg wirkt sich nicht nur auf den Gaspreis aus, auch die Strom- und Wärmeversorgung für die Gas als Brennstoff eingesetzt wird, wird davon berührt.

Hinzu kommen Marktmechanismen, denn die nicht nur Gas wurde mit dem Wiederaufleben der Wirtschaft nach der Hochzeit der Corona-Maßnahmen verstärkt nachgefragt, sondern auch andere Brennstoffe wie Kohle. Für die C02-freisetzenden Brennstoffe müssen entsprechende CO2-Zertifikate im Emissionshandel erworben werden. Da hohe Nachfrage nach CO2-Zertifkaten führt auch zu höheren Preisen für die CO2-Kosten des Gasbedarfs. Das wirkt sich zusätzlich auf den Gaspreis aus.

Warum werden die Preise angepasst?

Die bereits vor Beginn des Ukraine-Kriegs extrem stark gestiegenen Preise an der Börse machen die Anpassung unserer Preise unumgänglich. Aufgrund unserer langfristigen Beschaffungsstrategie für das Gebiet der Mark-E liegen die Preise trotzdem noch weit unter den aktuellen Tarifen bei Check24, Verivox und Co.

Werden die Preise noch weiter steigen?

Hierzu können wir leider keine Aussage treffen. Die Preisentwicklung ist sehr stark von der weiteren Entwicklung der Ukraine-Krise abhängig.

Was bedeutet „Diese Preisanpassung erfolgt ausdrücklich nicht auf Basis des für eine Gasmangellage vorgesehenen Preisanpassungsrechts im Energiesicherungsgesetz (§ 24 EnSiG)“

In den letzten Wochen ging durch die Medien, dass Energieversorger bald das gesetzliche Recht bekommen sollen, gestiegene Gaspreise außerhalb etwaiger Vertragsvereinbarungen und ohne lange Vorankündigungsfristen anzupassen. Dieses Recht ist im kürzlich novellierten Energiesicherungsgesetz in §24 festgeschrieben. Aus juristischen Gründen mussten wir mit diesem Satz klarstellen, dass diese Preisanpassung nichts mit diesem neuen Gesetz zu tun hat.

Ist die Gasversorgung sicher?

Eine Prognose, wie sich die Situation über den Winter entwickeln wird und welche Maßnahmen die Politik treffen wird, können wir natürlich nicht abgeben. Aktuell  gilt aufgrund  gesetzlicher Grundlagen:

Haushalte sind in Deutschland besonders geschützt. Auch im Fall eines Engpasses werden Sie weiter versorgt, wenn die Industrie bereits Einsparungen vornehmen muss. Zu den gesetzlich (EnWG) „geschützten“ Kunden zählen außerdem z. B. Krankenhäuser, Pflegeheime und Kraftwerke, die der Wärmeversorgung von Haushalten dienen. Diese Kunden müssen solange versorgt werden wie möglich. 

Sind auch Kunden in den Sondertarifen wie Top-, Online, Fix und KlimaFair Gas betroffen?

Es werden alle Gasverträge ohne aktive Preisgarantie angepasst. 

Habe ich als Gaskunde ein Sonderkündigungsrecht?

Ja. Bedenken Sie jedoch die aktuelle Marktsituation. Wenn Sie keinen neuen Versorger finden, fallen Sie im schlimmsten Fall in die deutlich teurere Ersatzversorgung.

Was kann ich als Kunde tun?
  • Abschläge anpassen
    Passen Sie heute schon Ihren monatlichen Abschlage entsprechend der neuen Preissituation an, so dass Sie bei der nächsten Jahresabrechnung nicht von hohen Nachzahlungen betroffen sind.
  • Energie sparen
    Energie sparen ist das Gebot der Stunde. Das tut Ihrem Haushaltbudget und der Umwelt gleichermaßen gut. Auch ohne große Investitionen lässt sich einiges tun. Konkrete Tipps finden Sie unter:
    Energiespartipps