Mark-E
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Regenerative Energien

Der Schutz von Umwelt und Klima ist ein wesentlicher Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie der Mark-E. Dazu gehören Investitionen in moderne Anlagen und der Ausbau der Erneuerbaren Energien auf regionaler Ebene.

In der Region Südwestfalen bleiben wir im Geschäftsfeld der regenerativen Stromerzeugung weiter aktiv. Neben dem Betrieb von etwa dreißig Photovoltaikanlagen und drei Laufwasserkraftwerken plant Mark-E unter anderem auch mit anderen regionalen Stadtwerken die Errichtung von Windenergieanlagen. Aktuell haben wir im Frühjahr 2017 eine Windkraftanlage mit einer Leistung von 3 Megawatt an der Versetalsperre in Lüdenscheid in Betrieb genommen.

Bei der Wahl von Windpark-Standorten und Windkraft-Werkstypen achten wir auf die ökologische Verträglichkeit. Höhere Türme sorgen für einen größeren Rotordurchmesser. So braucht es eine geringe Anzahl einzelner Anlagen. Studien über Fledermaus- und Vogelpopulation fließen ebenso in unsere Planungen wie die Aufforstung von Waldstücken in der Größe der Windparkflächen.

Neben der umweltfreundlichen Erzeugung aus Windkraft spielen auch die Nutzung von Sonnenenergie und Wasserkraft eine wichtige Rolle in unserem Erzeugungsportfolio.

Unsere Anlagen regenerativer Erzeugung

13 bis 18 Mio. kWh Strom aus Wasserkraft - diesen Beitrag leisten jährlich unsere Laufwasserkraftwerke an der Lenne. Die Anlagen in Werdohl - in Wilhelmsthal und Bockeloh - sowie in Siesel bei Plettenberg decken somit rechnerisch den Bedarf von 4.000 bis 5.000 Haushalten.

Insgesamt acht Turbinen mit Leistungen zwischen 300 kW und 650 kW sind im Einsatz. Betreiber ist unsere Tochtergesellschaft NOVASTROM.

Sanierung in Wilhelmsthal: Naturschutz und Leistung verbessert

In den Jahren 2010 bis 2012 wurde das Wehr des Kraftwerks Wilhelmsthal aufwändig saniert. Als Teil dieser Maßnahme wurde das Kraftwerk durch den Bau einer neuen Fischaufstiegsanlage am Wehr ökologisch aufgewertet. Ferner wurde eine Wasserkraftschnecke - die erste in der Lenne - installiert, um am Wehr auch den letzten Kubikmeter Wasser noch energetisch zu nutzen. Im August 2012 wird im Krafthaus Wilhelmsthal eine dritte Francisturbine installiert und die Leistung des Kraftwerks damit auf rund 1,2 MW verdoppelt.

Derzeit laufen die Projektplanungen, um am Wehr Ehlhausen (gehört zum Kraftwerk Werdohl-Bockeloh) eine Fischaufstiegsanlage und eine Wasserkraftschnecke zu installieren.

Die Biomasse-Verstromungsanlage – kurz BVA – am Standort Hagen-Kabel ging 2004 als erstes Kraftwerk dieser Art in der Region in Betrieb.

Die BVA (20 MW) wurde in Zusammenarbeit von Stora Enso Kabel und Mark-E errichtet. Sie liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Papierproduktion der Stora Enso Kabel und des Mark-E Heizkraftwerkes und nutzt für die Erzeugung die Infrastruktur des Standortes.

Täglich werden bis zu 600 Tonnen Altholz sowie weitere biogene Reststoffe  für die Energiegewinnung genutzt.

Der erzeugte Dampf treibt wie in einem konventionellen Wärmekraftwerk eine Turbine an. Über einen nachgeschalteten Generator wird elektrische Energie erzeugt.

Biomasse gehört zu den nachwachsenden Brennstoffen, und so erzeugt die BVA die Energie CO2 -neutral. Bei einer jährlichen Betriebszeit von 8.000 Stunden ergibt sich im Vergleich zueinem modernen Kohlekraftwerk eine jährliche CO2 -Ersparnis von etwa 160.000 Tonnen. Zudem reduziert eine mehrstufige Rauchgasreinigungsanlage weitere Schadstoffe – wie Flugasche, Schwefeldioxid und Stickoxide – im Rauchgas auf ein Minimum.

32 Fotovoltaikanlagen (u.a. in Herdecke, Hagen, Schalksmühle, Halver, Neuenrade) mit einer Gesamtleistung von über 940 kWp nutzen die Energie der Sonne für die Produktion von umweltfreundlichem Strom. Unsere Tochtergesellschaft NOVASTROM ist für die Projektierung und Umsetzung der Anlagen verantwortlich.

NOVASTROM bietet hier auch Partnerschaftsmodelle für Großkunden und Kommunen an. Informationen zu Finanzierungsmodellen erhalten Sie auf der Internetseite "www.novastrom.de"