Mark-E
Unsere Service-Hotline: 0800. 123 1000

Wasser

Das Wasser in Hagen ist weich. Eine gute Nachricht für unsere Trinkwasserkunden:  Weiches Wasser spart Waschmittel

Das Wasser von Mark-E ist "weich", es enthält bis zu 1,5 Millimol Kalzium je Liter (mmol/l). Die Angabe der Wasserhärte ist zum Beispiel wichtig für das Waschen von Wäsche. Denn: Härtebildner wie Kalzium und Magnesium verringern die Waschkraft von Waschmitteln. Um dem entgegenzuwirken, fügen die Hersteller ihren Waschmitteln Stoffe zu, die Calcium und Magnesium binden. Diese Stoffe haben zum Teil unerwünschte Auswirkungen auf die Gewässer. Deshalb leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz, wenn Sie Ihr Waschmittel immer richtig dosieren.

Faustregel: Verwenden Sie umso weniger Waschmittel, je weicher Ihr Wasser ist. Auf jeder Waschmittelpackung finden Sie Dosier-Empfehlungen für jeden Wasser-Härtegrad. Nach dem Gesetz über die Unverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz) ist die Waschmittel-Industrie verpflichtet, diese Angaben auf den Packungen deutlich sichtbar anzubringen.

So wird der Härtegrad angegeben

Der Härtegrad des Wassers (Wasserhärte) gibt an, wie viel Kalzium und Magnesium im Wasser enthalten sind. Je höher der Anteil dieser Stoffe, desto härter das Wasser. Die Wasserhärte wird in Grad deutscher Härte (°d) oder in Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben.

 

Härtebereich Grad deutscher Härte °d Millimol Kalzium je Liter (mmol/l)
weich 0 bis 8,4 bis 1,5
mittel 8,4 bis 14 1,5 bis 2,5
hart über 14 über 2,5

 

 

Wenn Mark-E das Rohwasser aus der Ruhr entnimmt, durchläuft es verschiedene Aufbereitungsstufen, bevor es als qualitativ hochwertiges Trinkwasser zu Ihnen geliefert werden kann. Die sogenannten Zusatzstoffe helfen dabei, das Wasser zu reinigen und desinfizieren. Damit Sie unser Trinkwasser unbedenklich genießen können. 

Mark-E gewinnt das Trinkwasser in den Wasserwerken in Hagen-Hengstey und an der Hasper Talsperre. Rund 13 Mio. Kubikmeter jährlich verteilt das Unternehmen über ein Netz aus rund 750 km Trinkwasserversorgungsleitungen und mittels 8 Hochbehältern mit einer Gesamtspeicherkapazität von ca. 23.000 m3 an die Kunden. Die Belieferung zu den ca. 33.500 Hagener Wasserhausanschlüssen erfolgt aufgrund der anspruchsvollen Topografie über 23 Pumpstationen in 28 Druckzonen von 91 m über NN (Wasserwerk Hengstey) bis 360 m über NN.

Das Wasser von Mark-E ist Trinkwasser und damit zum Trinken und Kochen geeignet.

Vorsicht bitte: Wenn Sie in Ihrem Haushalt einen zusätzlichen Wasseranschluss haben, der kein Trinkwasser liefert (z.B. für Waschmaschine oder Toilettenspülung). Verwenden Sie dieses Wasser nicht als Trinkwasser! Dieses "Brauchwasser" unterliegt meist nicht den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung.

 

Notwendig ist das grundsätzlich nicht. Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel und wird im hygienisch einwandfreien Zustand zu Ihnen bis zum Hausanschluss nach Hause geliefert. Darüber werden tagtäglich Kontrollen durchgeführt.

Wie rein Wasser sein muss, legt die Trinkwasserverordnung fest, die strenge Grenzwerte vorgibt. Diese Grenzwerte werden bei Mark-E zu jeder Zeit unterschritten. Überprüft wird das durch tägliche Laboruntersuchungen, die unter der Aufsicht des Gesundheitsamtes stehen. Mark-E verfügt über ein hauseigenes Labor und führt regelmäßig Kontrollen durch. Alle 2 Monate werden die Ergebnisse hier veröffentlicht.

Die Kosten für die Bereitstellung von Trinkwasser hängen von den Rahmenbedingungen vor Ort ab. Viele davon kann Mark-E nicht beeinflussen, z.B. die generelle Verfügbarkeit von Wasser in Hagen, die Lage Hagens am Rande von Ruhrgebiet und Sauerland oder auch die Struktur der Bebauung und Bevölkerung in Hagen.

All dies beeinflusst die Art und Weise, wie der Wasserversorger vor Ort Trinkwasser gewinnen und bereitstellen kann – und damit die Kosten für Anlagen, deren Betrieb und Wartung sowie Personal.

Vergleiche, die verschiedene Wasserpreise einander gegenüberstellen, berücksichtigen solche Unterschiede häufig nicht. Sie zeigen auch nicht, wie leistungsfähig und effizient die Wasserversorgungsunternehmen arbeiten.
 

Die Stadt Hagen erstreckt sich über eine Landschaft mit vielen Höhenunterschieden. Dies ist für die Wasserversorgung sehr anspruchsvoll. Unabhängig davon, wo Sie wohnen – Sie sollen ihr Wasser hygienisch einwandfrei, in ausreichender Menge und mit dem nötigen Druck aus dem Hahn zapfen können. Dafür muss im Rohrnetz ein Versorgungsdruck aufgebaut werden. Die unterschiedlichen Höhenlagen werden dazu in sogenannte Druckzonen eingeteilt. Mit insgesamt 28 solcher Druckzonen hat das Wasserversorgungsgebiet in Hagen im Schnitt doppelt so viele Zonen, wie die Gebiete anderer Wasserversorger. In Hagen muss also überproportional viel Wasserdruck im Rohrnetz auf- und abgeregelt werden. Dafür sind Druckstationen notwendig, die entsprechend gebaut, gewartet und gepflegt sein wollen.

Zudem ist die Gewinnung von Trinkwasser aus der Ruhr im Hagener Wasserwerk Hengstey aufwändig und damit kostenintensiv. Die zusätzlich über die Hasper Talsperre gewinnbaren Wassermengen reichen für sämtliche Hagener Haushalte nicht aus. In entsprechende Aufbereitungstechnik in Hengstey zu investieren, wird weiterhin vonnöten sein.

Ausschlaggebend für den Wasserpreis sind außerdem die Bevölkerungszahlen. Derzeit gibt es einen starken Bevölkerungsrückgang in Hagen. In den letzten 25 Jahren verlor die Stadt mehr als 25.000 Einwohner. Sämtliche Berechnungen der Bevölkerungsentwicklung der Statistikämter zeigen außerdem, dass die Stadt Hagen weiter Einwohner verlieren wird. Hinzu kommt die Abwanderung von größeren Industrieunternehmen.  Dadurch sinkt natürlich der Wasserverbrauch nachhaltig. Das hat zur Folge, dass die Rohre zusätzlich gespült werden müssen, damit das Trinkwasser in bester Qualität bei Ihnen ankommt. Dies geschieht natürlich auch mit dem Trinkwasser, was Sie am Hahn zapfen.

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Deshalb gelten für seine Gewinnung und Verteilung auch besonders anspruchsvolle gesetzliche Vorgaben und Regelungen. Diese hält Mark-E an 365 Tagen jährlich und 24 Stunden täglich ein. Und damit das auch in Zukunft so bleibt und Sie sich auf die Lieferung von 1A-Qualitätstrinkwasser verlassen können, investieren wir in moderne Technologie zur Herstellung der Wasserqualität.

Wasser sparen heißt nicht automatisch Kostenersparnis. Denn Wassersparen ist aus hygienischen Gründen nicht immer sinnvoll. Wenn zu wenig Wasser durch die Rohre fließt, die das Wasser zu Ihnen bringen, müssen diese Rohre häufiger gespült werden. Die Spülung passiert natürlich mit reinem Trinkwasser. Solche Pflegemaßnahmen haben auch Einfluss auf die Kosten des Wassers.

Wohl aber lohnt sich der energiesparende Umgang mit Wasser, denn die Warmwasserbereitung macht in den meisten Haushalten einen nennenswerten Anteil der Gesamtenergiekosten aus. Um Energiekosten zu sparen könnte man also z.B. die Hände mit kaltem Wasser waschen, den Wasserkocher zur Warmwasserbereitung nutzen oder auch Waschprogramme bei niedrigen Temperaturen verwenden. Nebenbei schont dies natürlich auch die Umwelt.

Ja, sie begrenzen den Durchfluss des Wassers und können so den Verbrauch von fließendem Wasser verringern (z.B. beim Abwaschen von Lebensmitteln).
Berücksichtigen Sie jedoch bei Ihrer Entscheidung für Durchflussbegrenzungen, dass Wasser sparen aus hygienischen Gründen nicht immer sinnvoll sein kann. Denn die Rohre, die das Wasser zu Ihnen bringen, müssen häufiger gespült werden, wenn nicht ausreichend Wasser durch sie hindurch fließt. Die Spülung passiert natürlich mit reinem Trinkwasser und derartige Pflegemaßnahmen haben auch Einfluss auf die Kosten des Wassers.

Der Klimawandel wird Einfluss auf die Niederschläge in Deutschland haben. Je nach Region rechnen Forscher in den westlichen Bundesländern mit zunehmenden Niederschlägen im Winter und über ganz Deutschland abnehmenden Niederschlägen in Sommermonaten. Die Auswirkungen und Herausforderungen werden für die Wasserversorger je nach Region sehr unterschiedlich sein. So erfordern sinkende Grundwasserstände eine Anpassung von Brunnen und Pumpen. Niedrige Wasserstände oder auch weniger Wasser in Flüssen und Bächen erhöhen gegebenenfalls auch den Aufwand, in der Trinkwasseraufbereitung höhere Nähr- und Schadstoffkonzentrationen zu entfernen.